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Notiz 01 · Preise · Juli 2026 · 4 Min. Lesezeit

Was kostet eine Website für Handwerker? Ehrliche Zahlen.

Die kurze Antwort: Eine ordentliche Website für einen Handwerksbetrieb kostet zwischen 500 und 2.500 Euro einmalig — oder ab etwa 99 Euro im Monat, wenn du keine Anschaffungskosten willst. Alles darunter hat einen Haken, alles weit darüber brauchst du als kleiner Betrieb meistens nicht. Die lange Antwort steht hier.

Wovon der Preis wirklich abhängt

Websites werden nicht nach Schönheit bezahlt, sondern nach Umfang und Arbeit. Drei Fragen bestimmen den Preis: Wie viele Seiten brauchst du (eine Übersichtsseite oder Leistungen, Referenzen, Team, Karriere)? Welche Funktionen sollen rein (Kontaktformular reicht meist — Terminbuchung, Shop oder Bewerbungsformular kosten extra)? Und: Wer liefert die Inhalte — hast du Texte und Fotos, oder muss die auch jemand erstellen?

VariantePreisFür wen
One-Page-Website
Alles auf einer Seite, Kontaktformular, bei Google auffindbar
ca. 500 €Einzelkämpfer, Nebenerwerb, „Hauptsache ordentlich vertreten"
Betriebs-Website
4–6 Seiten, Referenzgalerie, handgemacht inkl. Pflege-Service
ca. 1.000 €Der klassische Handwerksbetrieb mit Mitarbeitern
Große Lösung
Unbegrenzte Seiten, Shop oder Buchung, komplette SEO-Strategie
ca. 2.500 €Betriebe, die online verkaufen oder stark wachsen wollen
Website im Abo
Komplette Website ohne Anschaffung, inkl. Hosting und Pflege
ab 99 €/MonatWer lieber monatlich plant statt einmalig investiert

Die laufenden Kosten — die dir kaum jemand vorrechnet

Nach dem Bau ist nicht Schluss: Domain und Hosting kosten je nach Anbieter 5 bis 15 Euro im Monat. Dazu kommen Updates und Sicherheit — machst du das nicht, ist die Seite in zwei Jahren angreifbar oder kaputt. Viele Webdesigner (ich auch) bieten dafür Pflegepakete ab etwa 29 Euro im Monat an, bei denen Hosting schon drin ist. Rechne also ehrlich: Einmalpreis plus 30 bis 60 Euro monatlich, wenn du dich um nichts kümmern willst.

Warum „kostenlos" und „ab 0 €" fast immer teurer sind

Baukasten-Anbieter werben mit 0 Euro. Was du dafür bekommst: Werbung fremder Firmen auf deiner Seite, eine Adresse wie deinbetrieb.wixsite.com und viele Stunden deiner eigenen Arbeitszeit. Die werbefreien Tarife kosten 15 bis 30 Euro monatlich — nach vier Jahren bist du bei über 1.000 Euro und die Seite gehört dir trotzdem nicht. Mehr dazu in der Notiz „Baukasten oder Webdesigner".

Faustregel: Wenn eine einzige zusätzliche Kundenanfrage im Jahr dir mehr bringt, als die Website kostet, hat sie sich gelohnt. Bei einem Dachstuhl-Auftrag ist die Rechnung schnell gemacht.

Woran du ein seriöses Angebot erkennst

Ein Festpreis vor Projektbeginn statt offener Stundenabrechnung. Eine klare Antwort auf die Frage „Was kostet es monatlich danach?". Nutzungsrechte, die nach Bezahlung bei dir liegen. Und ein Ansprechpartner, den du anrufen kannst — nicht ein Ticketsystem. Wer dir am Telefon keinen Preisrahmen nennen will, will verhandeln, nicht kalkulieren.

Wissen, was DEIN Betrieb kosten würde?

Kostenloses Erstgespräch, 30 Minuten, danach ein Festpreis-Angebot innerhalb von 48 Stunden. Ohne Verkaufsdruck — versprochen.

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